GEWALT IST KEINE LÖSUNG

Der Unmut gegenüber den unverhältnismässigen Corona- Massnahmen zieht immer weitere Kreise. Nach der Auflösung einer "illegalen Party" in St. Gallen kommt es immer wieder zu Aufrufen und in der Folge zu gewaltvollen Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen und der Polizei. Die Folge sind Verletzungen, Anzeigen und hohe Sachschäden. Auch wenn wir ein gewisses Verständnis für den Unmut der Jugend haben, möchten wir festhalten, dass dieser Weg nicht die Lösung ist.

 

Deshalb wenden wir uns direkt an euch:

 

Liebe Jugendliche

Wir verstehen und begrüssen es, dass ihr aufsteht und klar macht, dass es so nicht weiter gehen kann. Seit über einem Jahr werden euch faktisch jegliche Möglichkeiten genommen, eure Freizeit sinnvoll und mit Spass zu gestalten. Fitnesscenters, Kinos, Diskotheken, Sportstadien und Konzerthallen: Alles ist seit Monaten geschlossen und der Bundesrat denkt noch nicht einmal daran, hier endlich die Zügel locker zu lassen.

 

Es ist also völlig legitim, dass ihr frustriert und wütend seid und auch, dass ihr diese Emotionen kanalisieren wollt. Die Geschichte lehrt uns, dass gewaltvolle Revolutionen selten zu den angestrebten Zielen geführt haben. Die Reaktion auf Gewalt wird immer Gewalt sein. Zudem verursacht sie oftmals viele Kollateralschäden.  Viel effizienter scheint der friedliche Protest und Widerstand zu sein, weil er zumindest die Möglichkeit für Dialog offen hält. Deshalb bitten wir euch, eure Energie konstruktiv einzusetzen und mit zu helfen, das Grundübel dieser Zustände, die bundesrätlichen Covid-19 Verordnungen zu bekämpfen und zu beseitigen.

 

Seit kurzem hat dieses Diktat des Bundes eine neue, kraftvolle Bewegung hervor gebracht - MASS-VOLL. Besucht die Website, informiert euch und tretet mit euren MitstreiterInnen in Kontakt. Werdet Teil des organisierten Widerstands und spürt die Kraft, welche weder mit Wasserwerfern noch mit Gummschrot niedergedrückt werden kann.

 

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